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Diesbezügliche Studienresultate von Dr. Harold Pollack
und Kollegen von der University of Michigan in Ann Arbor
sind
in der März-Ausgabe des American Journal of Public Health
publiziert. Die Wissenschafter analysierten betreffende
Daten
von 69.688 Zwillingspaaren und 297.841 Einzelgeburten aus
dem National Center for Health Statistics Perinatal Mortality
Data Set, die Angaben bezüglich mütterlichen Rauchverhaltens
beinhalten und berechneten die Steigerung der Frequenz von
untergewichtigen und frühgebornen Kindern, die auf das
Rauchen zurückzuführen sind. Die Anzahl rauchender
und nicht-rauchender Mütter ist in beiden Gruppe vergleichbar.
Pro 1.000 Zwillingsgeburten können 112,9 Fälle untergewichtiger
Kindern, 32,8 Fälle stark untergewichtiger Kinder und
32,6 Frühgeburten vor der 33. Gestationswoche auf das
Rauchen der Mutter zurückgeführt werden. Im Vergleich
dazu ist die Komplikationsrate pro 1.000 Einzelgeburten bedeutsam
kleiner: 55,3 Fälle untergewichtiger Neugeborene, 4,3
Fälle extrem untergewichtiger Kinder und 7,9 Frühgeburten
vor der 33. Gestationswoche können mit dem Rauchen der
Mutter in Assoziation gebracht werden.
Die Wissenschafter führen die hohe Rate an Frühgeburten
und untergewichtigen Kindern bei Raucherinnen unter anderem
auf toxische Chemikalien, Kohlenmonoxid (weniger Sauerstoff
erreicht die Plazenta) und Nikotin (Kontraktion der Uterusgefäße
und Reduktion des Sauerstoffflusses) im Zigarettenrauch zurück.
© 2000 www.medaustria.at
Quelle: Am J Publ Health; 2000, 90: 395-400
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