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"Gute" Fette reduzieren Herz-Risiko deutlich

Erneuter Beleg für Bedeutung mehrfach ungesättigter Fette

 


Ersetzt man gesättigte Fette durch gesündere Alternativen, kann man das Risiko einer Herz-Erkrankung um bis zu ein Fünftel senken. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Harvard Medical School. Damit wurde nun ein weiterer Beleg für die Bedeutung der mehrfach ungesättigten Fette erbracht, die in Fischen und Pflanzenölen enthalten sind.

 
 

Boston (pte/23.03.2010)

Auswertung früherer Studien

Das Forscherteam um Dariush Mozaffarian analysierte die Ergebnisse von acht früheren Studien, an denen mehr als 13.000 Personen teilgenommen hatten. Die Auswertung der Daten legt nahe, dass pro fünf Prozent zusätzlichen mehrfach ungesättigten Fetten das Herz-Risiko um zehn Prozent sinkt. Durchschnittlich stieg die Aufnahme derartiger Fette um zehn Prozent. Dem entsprach in einem Zeitraum von etwas mehr als vier Jahren ein um ein Fünftel geringeres Risiko.

Mozaffarian erklärte, dass ein Weniger an gesättigten Fetten immer bedeuten könne, dass sie durch anderen schlechte Alternativen wie Transfette ersetzt werden. Diese Fette kommen verarbeiteten Lebensmitteln wie Keksen und Kuchen vor. Experten gehen laut BBC davon aus, dass eine Reduzierung von gesättigen Fetten, wie sie in Butter und Fleisch vorkommen, nur ein Teil einer gesunden Ernährung sein kann.

Tägliche Energiezufuhr

Es wird darüber hinaus empfohlen, dass Erwachsene nicht mehr als elf Prozent ihrer täglichen Energiezufuhr mit diesen Fetten abdecken. Diese erhöhen die Werte des "schlechten" Cholesterins, die die zum Herzen führenden Arterien blockieren. Im Gegensatz dazu haben mehrfach ungesättigte Fette den genau gegenteiligen Effekt, sie erhöhen die Werte des "guten" Cholesterins.

Details der Untersuchungen wurden in Plos Medicine veröffentlicht.

pressetext.austria