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Die oben erwähnte wissenschaftliche Arbeit verwendet
- laut Forscher der Columbia University in New York - bessere
Methoden als vorausgegangene Studien, die für Epileptiker
eine niedrigere Fertilität propagieren: 209 isländische
Epilepsiepatienten werden mit jeweils zwei gesunden Personen
gleichen Geschlechts, deren Geburtsdatum möglichst nahe
bei dem des Patienten liegt, in einer fünf Jahres Periode
verglichen, wobei keine Epilepsieform aus der Studie ausgegliedert
wird.
Die Ergebnisse zeigen, daß sowohl die Epileptiker- als
auch die Kontrollgruppe durchschnittlich jeweils zwei Kinder
haben. Die Fertilitätsrate wird weder vom Anfallstyp
noch vom Diagnosealter beeinflußt. Es können keine
Unterschiede in der Fertilität zwischen Frauen und Männern
registriert werden, was ebenfalls andere Studien widerlegt.
Epileptiker mit geistiger Retardierung und Zentralparesen
haben im direkten Vergleich oft keine Kinder.
Diese Studienergebnisse sind laut Forscher „gute Neuigkeiten
für den durchschnittlichen Epilepsiepatienten".
In den Vereinigten Staaten leiden rund 2,5 Millionen Menschen
an Epilepsie.
Quelle:
Doctor´s Guide
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